| Franken für Amman | |||||||||
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Kurz vor Mittag checken wir im "Days Inn" in Aqaba ein und verabreden uns gleich zum Baden gehen. Die Strände der Stadt sollen nicht allzu schön sein, daher setzen wir uns wieder in unsere glühenden Autos und fahren Richtung saudi-arabische Grenze (die ist hier nur knappe 20 km entfernt). Ein paar Kilometer hinter der Stadt werden wir sagen-wir-mal "halbfündig", der steinige Strand taugt uns zum Baden, der Wind pfeift, die Sonne brennt. Edgar schnorchelt und sieht sogar ein paar schöne Fische. An sich ist das bestimmt nicht der Top-Strand Jordaniens, sind wir uns sicher. Aber die Hitze macht uns ziemlich träge, und keiner von uns hat Lust, noch ewig weiterzusuchen. Zwei jordanische Mädchen schenken uns beim Muschelsammeln noch welche dazu, Korallen und wunderschön geschliffene Glasscherben. Das Wasser ist unerwartet kühl, aber wenn man eine Weile drin ist, geht es gut. Sehr erfrischend auf jeden Fall. Zurück im Hotel machen wir uns fein für’s Abendessen – so im Nachhinein geschrieben fällt es mir schwer, die einzelnen Buffets auseinanderzuhalten. Edgar und mir hats immer gut geschmeckt, meist gab es ein sehr reichhaltiges Nachtisch-Buffet mit etlichen Köstlichkeiten. Nach dem Essen flitzen wir schnell in das Internetcafé direkt neben unserem Hotel, aber wie schon beschrieben, wollte der Rechner ja nicht mit mir, und ich dann auch nicht mehr mit ihm... Also raus in die laue Sommernacht, es ist Donnerstagabend, das ist im arabischen Raum der Samstagabend bei uns, in den Straßen tobt der Bär, viele Leute flanieren durch die Stadt. Im Vergleich zu allen arabischen Städten, die wir bisher auf der Reise erlebt haben, ist Aqaba anders: Gepflegt, auf Tourismus ausgelegt, man wird auch ohne Kopftuch nicht mißbilligend angestarrt. Wir flanieren zu viert durch die Stadt, enge Gassen mit Nuss- und Gewürzverkäufern, wir treffen hier und da auf andere Teams. Wie wahrscheinlich auch fast alle anderen halten wir auf dem Rückweg noch an einem Alkohol-Laden, dort ist das Bier eher erschwinglich als an der Hotelbar von so schicken Hotels. Mit unserer schwarzen Plastiktüte machen wir uns dann auf zum Hotelpool, auf dem Dach des "Days Inn". War ne tolle Idee, doch es ist keiner da. Also keine Teams, nur Einheimische, und es ist wohl auch nicht sooo gern gesehen, da mit schwarzen Tüten rumzustehen. So verziehen wir uns auf den Balkon von Edgars und Mariams Zimmer, mit Blick nach vorne auf die Hauptstrasse, auf der die reiche Jugend Aqabas ihre Autos vorzeigt. Direkt vorm Eingang des Hotels steht der Käfer-Speedster-Umbau von Marc, um den sich der Sicherheitsmann des Hotels rührend kümmert. Er wähnt sich unbeobachtet und richtet dann die Fähnchen an der Stoßstange, streicht über die Karosse und hält die umherziehenden Kinder vom Käfer weg. Auch heute sind wir wieder ganz schön geschafft, verziehen uns gegen 12 in unsere Betten, nachdem Mariam erst mal zur geschlossenen Glas-Schiebetür zurück ins Wohnzimmer wollte... Keine ernsten körperlichen Schäden, aber wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen... Last changed: 22 May 2009 at 22:10 ZurückKommentareKommentieren |
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