Nachtrag 2. Rallyetag |
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| Posted by Administrator (admin) on 06 May 2009 |
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Vereinbarte Weckzeit 5.45, daraus wurde mit einigen mürrischen Gesichtern Abfahrt um 6.15, ohne Zeremonien wie Kaffee, Tee oder gar Frühstück. Kurz vorm Aufwachen erledigen wir die restlichen 100 km des Vortages. Das herrliche Donautal zeigt sich von seiner schönsten Seite. In Langenzersdorf, kurz vor dem eigentlichen Startpunkt des Tages, gab es dann endlich eine herrliche Wiener Melange und den heissgeliebten schwarzen Tee für den Commandante Edgar und Mariam. Die Wirtsfamilie Brigitte und Werner Ullmann, Besitzer des Landgasthofes Roderich, konnten uns mit einem Ständchen vom"Land der Berge" beglücken. Als Dreingabe gibt es dann noch eine Kopie aus einem alten östereichischem Gesangsbuch, was uns nebenbei die Erledigung der Tagesaufgabe beschert.
Nach einem kuzen Check des Golfrudels, Kontrolle aller Betriebsstoffe ohne grössere Auffälligkeiten, und einer Scheibenreinigung können wir voller Euphorie starten.
Auf der Suche nach Länderpunkten drehen wir eine extrem schnelle Schleife über die Tschechische und Slowakische Repuplik um dann Richtung Südost-Europa Ungarn zu durchfliegen.
Dann der erste grössere Schock!
Die vergessene grüne Deckungskarte von Ralf führt trotz einer freundlichen serbischen Zollbeamtin zu extrem schlechter Laune. 30 min Bürokratie und 115 Eur! später dürfen wir nach Serbien einreisen, um 20 km später kurz über die Donau nach Kroatien wieder auszureisen.
Die nur einige Minuten dauernde Liason mit der Perle des Mittelmeeres verlief zu 100% positiv. Kroatien sieht uns sicher wieder. Direkt danach schagen wir uns im nächtlichen Serbien zurück Richtung Ungarn.
Beim Grenzübertritt sehen wir einen Rollentausch der Zöllner. Ein perfekt deutsch sprechender Serbe zeigt sich sehr interessiert an uns, den Fahrzeugen und der Idee der "Allgäu-Orient-Rallye". Eine Unterschrift auf dem Autodach von ihm und seinem Kollegen runden den Abschied ab. Versöhnt mit Serbien nähern wir uns den ungarischen Uniformträgern.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der aufkommenden Müdigkeit gehen wir von einer kurzen Formalie aus.
Doch Ungarn können auch anders!
Der verständlose deutschsprechende Zollfuzzi stufte uns trotz aller Erklärungen als schäbige Zigarettenschmuggler ein. Ab zur Kontrolle!
Mit unserem ungebremsten Optimismus erhoffen wir wenigstens eine Chaosbeseitigung im Innern unserer Gölfe. Doch weit gefehlt. Als dem herbeigerufenen Adjudant bewusst wird, wie schlimm es in unseren Wohnzimmern aussieht, ist ihm die Hilflosigkeit ins Gesicht geschrieben. Er jagt uns nach wiederholter Abfrage der Zigarettenbestände unfreudlich vom Hof.
Damit wird der Weg frei, um endlich gegen 23.00 unser heissersehntes Nachtlager vor den Toren von Szeged zu beziehen.
Ein kühles Souvenier aus der tschechischen Repuplik rundet den zweiten Rallyetag ab. Sichtlich erschöpft, aber immer noch siegeswillig fallen wir in ein wohlverdienten, wenn auch kurzen Tiefschlaf. Last changed: 06 May 2009 at 20:08
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