Nachtrag 4. Rallyetag |
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| Posted by Administrator (admin) on 06 May 2009 |
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Wie immer Wecken des Teams um 7:00, einige steckens besser weg als andere :-) Aber heute sind wir alle gut drauf, keine Zecken, der Platz war perfekt (ein alter Camping/Rastplatz mitten im Nichts), und auf einmal geht alles leichter von der Hand.
Bulgarien überrascht uns ein bißchen, recht leere Straßen, immer an den Städten vorbeigeführt, wir schaffen richtig Kilometer. Die Bulgaren sind sehr zuvorkommend, ein perfektes Vorwarnsystem für Blitzer und Polizeikontrollen. An einer Kontrolle müssen wir allerdings das erste Mal anhalten, aber es werden nur die fehlenden "großen" Nummernschilder angeschaut und überhaupt recht neugierig die Rallyeautos begutachtet. Wir dürfen weiterfahren!
Wir steuern auf das Balkangebirge zu, dann beginnt das unaufhörliche Serpentinen-Hochschrauben. Die Passhöhe liegt bei 1200 Metern, wir sind in den Wolken, es regnet und unsere Reifen sind die Hölle. Ein fieses Gerutsche, entgegen unserer Angewohnheiten müssen wir mal wirklich langsam tun.
In Dimitrovgrad probieren wir noch mit mäßigem Erfolg unsere Nationalhymnen-Aufgabe zu lösen.
Wir fahren weiter Richtung Süd-Osten, nachmittags gegen 15:00 überschreiten wir die Grenze zu Griechenland, die Passkontrollen sind spärlich, aber wir bekommen anstandslos unsere Stempel in unser Roadbook. Für Griechenland ist diesmal nur ein kurzer Trip eingeplant, ein paar kleine griechische Dörfchen, wir treffen sogar das eine oder andere Team und fahren etwa eine Stunde später über die Grenze bei Edirne in die Türkei. Dort ist Grenze schon etwas spannender, gezückte Maschinengewehre und zum Anfang ernste Gesichter. Wir haben Schalter 1-4 abgearbeitet, leider gibts bei Ralf zunächst Probleme mit der grünen Versicherungskarte, aber nach einigem Hin und Her geben sich die Grenzer damit zufrieden, dass Franzi aus Deutschland die Versicherungskarte an die Grenze faxt. So ein Glück ist ja fast schon unverschämt!
In der Türkei erwarten uns gänzlich andere Verhältnisse als in Bulgarien und Rumänien, die Landstrasse 100 ist perfekt ausgebaut, meist sogar 4spurig. Da wird Kilometerschrubben zum Kinderspiel! In Bulgarien haben sich auf einer vermeintlich gut ausgebauten Landstrasse auch mal 30 cm tiefe Schlaglöcher aufgetan. Aber die Gölfe halten super, Elmo (Ralf & Marion) muss am Berg mit Heizung fahren und Grobi (Edgar & Mariam) braucht einen halben Liter Öl am Tag, Tendenz steigend... Ansonsten passt alles perfekt, und wir haben schon so einige Teams am Straßenrand stehen gesehen.
Schon ca. 100 km vor dem Zentrum von Istanbul wird die Bebauung sehr dicht, teilweise auch der Verkehr. Wir fliegen im Formationsflug Richtung Blaue Moschee, in deren Nähe das "Nobel Hostel" liegt. Der Verkehr ist sehr dicht, aber für meine Vorstellung sogar noch sehr geordnet (diese Meinung teilen aber nicht alle vom Team Nr. 27 ;-)).
Irgendwann zwischen 20:00 und 21:00 checken wir in unserem Hostel ein: 3 Doppelzimmer mit eigenem Bad, für alle sechs eine absolut traumhafte Vorstellung! Wir schiessen mit kaum messbarer Schnelligkeit unter die Duschen und treffen uns eine Stunde später unten in der 8qm-Lobby. Die Macher des Hostels sind sehr zuvorkommend, die Lage ist absolut unschlagbar mitten im Herzen der Altstadt. Wir haben sogar Parkplätze für unsere Boliden ergattern können! Essen zusammen im Restaurant, ein bißchen Blog schreiben (der dann ja vom langsamen Internet vernichtet wurde.. grmpfl), wir sind sooo glücklich, kaum zu beschreiben: Dusche, leckeres Essen, trockenes Bett, Zweisamkeit ;-) Wir werden sichtlich entspannter!
In Istanbul tobt der Bär, am Ufer des Marmarameeres scheint eine große Party stattzufinden (hunderte Menschen kamen uns schon entgegen, als wir uns mit unseren drei Autos durch die Altstadtgassen pressen), aber vier von uns sind hundemüde und wollen erstmal nur ins Bett! Ralf und Marion halten länger durch! Last changed: 22 May 2009 at 23:38
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